21. Oktober 2009

Wohnraumaufhübschung

Nach etwas mehr als fünf Semestern an der Universität war es heute zum ersten Mal soweit: Ich habe mir beim allsemestrigen Posterverkauf tatsächlich zwei Poster gekauft. Eine Kleinigkeit eigentlich aber ich bin immer noch begeistert und freu mich, wenn ich an meinem Schreibtisch sitze und nach oben gucke oder mich umdrehe und in Richtung Bett gucke.
Damit man meine Freude teilen kann:

Schreibtischposter:

IMG_0984 Und Bettposter:

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Sind sie nicht schön? Alle beide? So richtig schön? Hach. Schöne neue Welt das ist.

Und morgen kauf ich mir ein Ganzkörperposter von Edward. Narf.

14. Oktober 2009

Fortschritte

Wider Erwarten habe ich heute doch tatsächlich knapp vier Seiten Text zustande gebracht. Freuen kann ich mich darüber aber nicht wirklich. Dafür wirkt alles ein bisschen zu konzeptlos. Ich weiß zwar worauf ich hinauswill und was das (ungefähre) Ziel der Arbeit ist aber irgendwie bin ich unzufrieden mit dem was vor mir steht.
Die vorgeschriebene Struktur der Arbeit macht im Grunde nur wenig Sinn und bei Licht betrachtet ließe sich fast das ganze Ding nur mit der Verfassung von Uruguay schreiben. Aber das geht natürlich nicht, die Literaturliste will ja mit Titeln gefüllt werden, um meine tiefgründige Recherche zu bezeugen.
Jetzt liegen noch etwas mehr als zehn Seiten echte uruguayische Politik vor mir und ich hasse mich wieder etwas mehr dafür nie Spanisch gelernt zu haben.
Naja kann man nicht ändern.

Ich geh jetzt in die “Küche” und hol mir ein bisschen Bananensaft.

Prost.

24. September 2009

Daily Robat ist wieder aktuell: Rollende Eisenwaren + Optimus Prime Loves The Stig!

Tag zusammen. Wieder da und heute den DR auf den aktuellen Stand gebracht.

Das absolute Highlight: Das heutige Bild.

Und natürlich auch die Bilder der Tour. Man sagt man könne mir beim dünner werden zusehen. Ich glaub das nicht.

Tag 1
Tag 2
Tag 3
Tag 4
Tag 5
Tag 6
Tag 7
Tag 8
Tag 9
Tag 10
Tag 11
Tag 12
Tag 13

Viel Spaß me Friends.

7. September 2009

Nur noch zweimal schlafen.

Rprg9c6yzq734cwacpuekzl4o1_500_large Langsam aber sicher werde ich dann doch ein kleines, geradezu mikroskopisches Stückchen aufgeregt. Lang ist es nicht mehr hin, dann sitz ich (bzw. wir) im Zug Richtung F/Main und dann Brüssel. Und ab da gibt es keine Züge mehr. Nur noch Fahrrad. Beladen mit zu viel Kram.

Seit einer halben Stunde laufe ich durch die Wohnung mit einem Rucksack in  Reisebeladung. Wiegt gefühlt eine Tonne und dabei lasse ich doch nun mein 90-300mm Tele-Objektiv @home. Da sind eigentlich nur Wörterbücher in Mini, Notizbüchlein, Kontaktlinsen, Kopien, Kamera+Zubehör und … mehr eigentlich nicht drin. Naja gut noch 2,5l Camelback draufgeschnallt. Argh.

Jetzt versuche ich mich gerade für meine Zugliteratur zu entscheiden, weil der DS zuhause gelassen wird. Entweder wird es das heute gekaufte “Ein gutes Omen” von Terry Pratchett & Neil Gaiman (bin ich dank ihr draufgekommen) oder aber ein dicker Stapel Kopien zum Thema Uruguay und die Verfassung von eben Uruguay. Nimmt sich vom Gewicht beides nicht viel. Ersteres macht mehr Spaß aber letzteres ist besser fürs Gewissen und unter Umständen auch die universitäre Zukunft.
Es ist nicht das erste Mal, dass ich mich nach einem vernünftigen EBook-Reader verzehre. Dann könnte ich einfach beides mitnehmen. Und noch mehr.
Ich glaube ich sollte mal anfangen zu sparen. Ich bräuchte aber einen mit dem man auch Text markieren kann. Ob sowas geht?
Aber egal. Ich schweife ab.

Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah!!!

5. September 2009

Noch fünf Tage

Was soll ich sagen, wie der Titel schoDictn recht deutlich verrät sind es nur noch fünf Tage bis zur Abfahrt Richtung Brüssel und mein Kopf macht im Grunde nichts anderes mehr als permanent um die gleichen Gedanken zu kreisen: Hab ich was vergessen, ist alles richtig eingepackt, könnte ich noch Gewicht sparen, schaff ich das überhaupt? Narf.

Naja wenigstens um Sprachbarrieren muss ich mir keine Gedanken in machen.  Zumindest in Frankreich nicht, da geb ich einfach den Franzmännern mein Wörterbuch aus dem Jahr 1940 in die Hand und dann können die sich mal ein bisschen Mühe geben mich zu verstehen. Ich bin ja schließlich Mensch geblieben. Und zur Not behaupte ich einfach, dass ich ein Papagei wäre und Arthur heiße. Problem gelöst.Paris

Und sollten wir dann tatsächlich in Paris angekommen sein, dann bin ich auch da nicht hilf- und orientierungslos, dank meines Führer Guilmin – Paris in vier Tagen, ebenfalls aus dem Jahr 1940.

“Up to date” nennt man das glaube ich.

1. September 2009

Eine einsame und kalte Nachtschicht in Erfurt.

Einsamkeit. Die Kälte, die einem im Verlauf der Nacht durch das Shirt und den Softshell in die Knochen kriecht. Die Zeit, die nicht zu vergehen scheint: Man ist nicht annähernd aufgewärmt in der kalten Kabine eines Mercedestransporters und muss schon wieder raus, weil die selbstbestimmte zehnminütige Sitzpause abgelaufen ist.
Man denkt viel nach, über Gott und die Welt. Schwere Gedanken werden häufiger gedacht, als leichte Gedanken. Man erinnert sich an so manches aus der Vergangenheit. Die Guten, wie die schlechten Dinge, die passiert sind. Und fragt sich, ob es so gut ist, wie alles gelaufen ist. Nur selten findet man Antworten, vielmehr vergräbt man sich immer wieder, in den selben alten Fragen und Zweifeln.

Bullshit.

Ja ich habe manchmal gefroren und mich manchmal auch geärgert, als ich nach viel zu kurzen zehn Minuten wieder aus meinem Transporter musste. Und ja. Ich habe auch ein bisschen nachgedacht.
Aber ganz ehrlich: DSC05276
Man sitzt da im Auto und fragt sich immer wieder, warum das kleine Schild, unter dem Parkverbotsschild nicht zentriert, sondern nach links verschoben angebracht ist. Man fragt sich, warum in dem Transporter das Radio weit über dem Kopf des Fahrers angebracht ist.  Man kann sich mindestens 45 Minuten mit der Überlegung beschäftigen, ob man nun eine Pizza bestellt oder nicht. Man hat endlich mal Zeit eine 10-CD-Collection  von Piano-Final Fantasy-Soundtracks zu hören und darauf zu konzentrieren. Irgendwann fängt man an andere Songs mitzusingen, weil ja sowieso niemand da ist, der einen hört und sich darüber aufregen könnte (und man bleibt wach). Man fragt sich, warum Enten früher aufstehen als Tauben. Man spielt alle lustigen Szenen aus der IT Crowd im Kopf durch. Man erinnert sich immer wieder an die Frage, wann in Erfurt eigentlich die Straßenbeleuchtung ausgeschaltet wird (bei Sonnenaufgang) und so lang, DSC05267wie die Lampen leuchten beobachtet man auch gern mal ihr Flackern. Man checkt auch mal in den Ü-Wagen und guckt, ob auch nichts brennt und freut sich an den vielen, vielen blinkenden Lichtern und Knöpfen.  Aber weil der so gut klimatisiert und kalt ist verlässt man ihn auch schnell wieder. Man plant ernsthaft welches Modell des Mitsubishi Lancer Evolution das erste eigene Auto wird. Man liest. Nicht nur ein Buch, sondern die Nummernschilder der nahen Autos. Mehrmals. Man singt wieder. Man guckt in den “Fluß” und fragt sich, warum der so unglaublich flach ist. Man plant seine “Toilettengänge” recht ausführlich. Man rätselt insgesamt wohl die ganze Nacht, was auf einer Terrasse geschrieben steht und freut sich am nächsten Morgen wie ein Schneekönig, wenn man das zweite Wort endlich lesen kann: “Synagoge” (Es war die Kleine Synagoge). Und noch viel mehr freut man sich über die Sonne, die langsam aber sicher über die Straße kriecht, einen wach macht und wärmt.
Und alles in allem. Hat man keine wirklich schweren Gedanken. Man beschäftigt sich und selbst, wenn man denkt – es ist doch eh viel schöner über die schönen Dinge des Lebens nachzudenken.

21. August 2009

Was ich heute gelernt habe: Wie man echte Carbonara macht. (+Musik)

1. Einkaufen:

Schinken. Nudeln. Eier.

2. Zubereitung:

Ganz einfach. Erst werden die Nudeln in die Eier geschoben. Wer genug Kraft und Koordination besitzt schiebt auch gleich die Schinkenwürfel mit rein. Dann wird alles erhitzt. Im Ei. Egal wie. Feuerzeug, kochendes Wasser, heiße Luft.
Und weil dann das Eiweiß der Nudeln durch die Hitze kaputt geht, legen sie sich um das Ei. Von innen. Und der Schinken wird auch schön kross.
Dann wirft man alles in die Pfanne (Öl nicht vergessen!) und wartet bis es brutzelt. Warum weiß ich nicht. Ist halt so.
Schon sind die Carbonara fertig. Fast.

Entweder die Eier zerschlagen, aussaugen oder einfach an Bedürftige und Tiere verteilen.
Mjammmjamm.

‘Tschuldigung, Bin Grütze im Kopf. Einfach so. Und weil das hier auf Heavy Rotation läuft:

Ich muss zugeben ich bin der allergrößte Fan vom Original von Dead or Alive und freu mich quasi über jede Version, die es von dem Song gibt. (BTW wer noch welche kennt, die ich nicht kenne – nur raus damit!)
Großartige Versionen sind beispielsweise, die von Mesu Kasumai (8bit rocks!) oder die von Dope.
Solang sich der Flo Rida ans Original hält ist auch alles schön, leider wird alles immer wieder durch die unsäglichen Rap-Parts unterbrochen und kaputt gemacht. Man erwartet nach den “Originalstellen”, dass der Song ein bissi durchstartet. Tut er aber nicht. Er schläft ein und der schöne Beat ist für den Arsch. Meh.

Aber als Ohrwurm taugts. Für eine kleine Weile.

BTW: Wem fällt auch auf, dass auch in dem Song so ein Bisschen Elektronenmusik/Chiptune-Anteile drin sind. Geilofant. Das hilft immer.